Immobilien-News

Stets aktuell finden Sie auf dieser Seite aktuelle Nachrichten rund um die Themen Vermieten und Verkaufen.

  • Leben & Wohnen: Leben ohne Schadstoffe: Neuer Ratgeber von Stiftung Warentest

    true
    Schadstoffe sind heute nahezu in allen Materialien zu finden. Ob Schimmel in den Wänden, giftige Stoffe in Böden und Baumaterialien oder auch gesundheitsschädlicher Hausstaub – um Schadstoffe und andere gesundheitsgefährdende Einflüsse weitestgehend zu vermeiden, hat Stiftung Warentest einen neuen Ratgeber „Gesundes Wohnen“ herausgebracht. Die Broschüre gibt Aufschluss darüber, worauf es beim gesunden Wohnen ankommt. Von der Auswahl natürlicher Baustoffe bei Neubau oder Sanierung, über den Verzicht auf chemische Reinigungsmittel bis hin zu Empfehlungen für Zimmerpflanzen, die das Raumklima verbessern, werden sämtliche Themenbereiche abgedeckt. Zudem liefert der Ratgeber wertvolle Tipps bei Schimmelbefall und bietet praktische Checklisten und Testergebnisse auf einen Blick. Gesundes Wohnen hat 176 Seiten und ist zum Preis von 19,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online unter www.test.de/gesund-wohnen bestellt werden. Quelle: Stiftung Warentest © fotolia.de / oliavlasenko
  • Baubranche: Studie: Fakten, Trends und Wünsche für das Badezimmer

    true
    Wie soll das Bad der Zukunft aussehen? Um diese Frage zu klären, haben die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) und das forsa-Institut rund 3.000 Personen ab 18 Jahren für eine repräsentative Studie befragt. Die Ergebnisse liefern nicht nur eine aktuelle Bestandsaufnahme, sondern geben auch Aufschluss über konkrete Erwartungen und Wünsche der Hauseigentümer. Als häufigsten Kritikpunkt an ihrem derzeitigen Bad nennen 85 Prozent der Befragten die zu kleine Größe. Auch die Renovierungsbedürftigkeit (49 %), eine nicht vorhandene Barrierefreiheit (33 %) sowie das Fehlen einer separaten Dusche (25 %) und eines Fensters (20 %) gehören zu den meist genannten Nachteilen. Der Studie zufolge planen 16,7 Millionen Deutsche vor diesem Hintergrund eine Renovierung oder Anschaffungen im Bad bis zum Jahr 2019. Die Studieninitiatoren nennen zudem die Barrierefreiheit als wichtigsten Zukunftstrend im Sanitärbereich. Auch das Bad als „Gesundbrunnen“ und „Wohlfühloase“ hat laut Studie hohes Marktpotenzial. Bereits heute soll das „ideale Bad“ für 41 % der Deutschen gesundheitsfördernd sein. Quelle: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. © Fotolia.de / denphumi
  • Baubranche: Bautipp: Neues Baurecht bereits heute berücksichtigen!

    true
    Mit Inkrafttreten des neuen Bauvertragsrechts im Januar 2018 werden Bauherren deutlich mehr Rechte zugesprochen. Doch wie der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, können Eigentümer bereits heute von den neuen Vorschriften profitieren. Entscheidend ist, die verbraucherfreundlicheren Regeln bei Neuverträgen direkt mit zu verhandeln. Ob die Baufirma darauf eingeht, hängt den Bauexperten zufolge vom guten Willen des Unternehmens ab. Ein Beispiel ist ein fester Einzugstermin, den die Firmen nach neuem Baurecht einhalten müssen. Verzögerungen beim Hausbau waren bislang gang und gäbe, stellten jedoch gerade für junge Familien eine hohe finanzielle Belastung durch verlängerte Mietzahlungen oder doppelte Kinderbetreuung dar. Ab Januar 2018 muss die Baufirma zumindest die Dauer der Baumaßnahme verbindlich angeben und ihren Bauherren dadurch mehr Planungssicherheit bieten. Wer noch in diesem Jahr an den Verhandlungstisch geht, sollte diese Rechte unbedingt kennen und die Baufirmen auf ihre Gestaltungsfreiheit beim Vertragswerk hinweisen. Quelle: VPB e.V. © Fotolia.de / roxcon
  • Energieeffizienz: Stichtag: Neue Fristen für Umstellung auf erneuerbare Energien

    true
    Ab dem 1. Januar 2018 ändert sich das Antragsverfahren für die Umstellung der Wärmetechnik auf erneuerbare Energien. Bislang konnten Eigentümer den Antrag auf finanzielle Zuschüsse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auch nach der Modernisierung einreichen. Ab Januar muss dies bereits vor Vertragsabschluss geschehen. Für die staatliche Förderung von bis zu 20.000 Euro gilt die Voraussetzung, dass sich seit mindestens zwei Jahren ein anderes Heizungssystem in der Immobilie befindet. Die höchsten Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro werden für die Installation oder Erweiterung einer Solaranlage gewährt. Wärmepumpen werden mit bis zu 15.000 Euro und Biomasseanlagen mit bis zu 8.000 Euro gefördert. Für alle Anlagen, die bis zum 31.12.2017 installiert werden, gelten Übergangsfristen für die Antragsstellung. Ebenfalls bestehen für Anlagen, deren Errichtung sich unvorhergesehen verzögert hat, Ausnahmeregelungen. In diesem Fall müssen Eigentümer jedoch nachweisen, dass der Fachbetrieb den Einbau verzögert hat. Quelle: BAFA © Fotolia.de / zstock
  • Mieten & Vermieten: Urteil: Mietpreisbremse greift nicht bei umfassender Sanierung

    true
    Wird ein Haus umfassend renoviert, unterliegt der Mietpreis nicht den Vorgaben der Mietpreisbremse. Dies ist der Fall, wenn etwa ein Drittel des für eine Neubauwohnung erforderlichen Aufwands in die Modernisierung investiert worden ist. So lautet das Urteil des Amtsgerichts Schöneberg (AZ 17 C 148/16). Im vorliegenden Fall hatten Mieter einer Berliner Wohnung Mietrückzahlungen verlangt. Sie waren der Auffassung, dass der 2016 vertraglich vereinbarte Mietzins die durch die Mietpreisbremse zugelassene Miete überschreite. Eine umfassende Sanierung sahen die Mieter nicht als gegeben an. Das Gericht gab jedoch der Vermieterin recht. Da die Wohnung vor der Vermietung umfassend saniert wurde, greifen die Regelungen der Mietpreisbremse hier nicht. Eine Forderung nach Mietrückzahlung ist demnach nicht gerechtfertigt. © Fotolia.de / hywards
  • Guter Rat: Türschlösser: Zwölf Systeme im Sicherheitscheck

    true
    Die Wohnungstür gehört zu den häufigsten Angriffspunkten für Einbrecher. Laut Stiftung Warentest wird bei rund der Hälfte der Einbrüche versucht, die Tür auszuhebeln oder das Türschloss zu beschädigen. Gelingt dies nicht innerhalb weniger Minuten, lassen viele Kriminelle von ihrem Vorhaben ab. Im aktuellen Test hat Stiftung Warentest daher zwölf Schließzylinder auf ihre Sicherheit untersucht. Insgesamt standen zwölf Profilzylinder für Preise zwischen 14 und 92 Euro auf dem Prüfstand. Dabei wiesen die Produkte mit einem Bohr- und Ziehschutz deutlich mehr Sicherheit auf, als Modelle mit lediglich einem Bohrschutz. Zwei Produkte von Dom und von Kaba für 77 bzw. 92 Euro überzeugten im Test – vier Schließzylinder schützten dagegen nur mangelhaft vor Einbrüchen. Hauseigentümer und Mieter stehen vor der Herausforderung, zuverlässige von mangelhaften Produkten im Handel zu unterscheiden. Denn Eigenschaften wie Bohr- und Ziehschutz sind nicht immer transparent von den Herstellern ausgewiesen. Verbraucher sollten daher speziell beim Fachpersonal nach diesen Details fragen. Quelle: Stiftung Warentest © Fotolia.de / peshkova
  • Marktdaten: Landflucht: Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt

    true
    Großstädte und Ballungszentren sind zwischen 2005 und 2015 um 1,4 Millionen Einwohner gewachsen. Dies teilt das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in seinem aktuellen Raumordnungsbericht 2017 mit. Währenddessen schrumpfen ländliche Gemeinden, Klein- und Mittelstädte immer weiter: Mittlerweile haben 68 von 401 Kreisen weniger als 100 Einwohner pro Quadratkilometer und gelten damit als dünn besiedelt. Dem Bericht zufolge sind seit 1990 etwa fünf Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert, die sich hauptsächlich in den Großstädten und Ballungsgebieten niedergelassen haben. Gleichzeitig  ist die Bevölkerungszahl bei 37 Prozent der Mittelstädte und 52 Prozent der Kleinstädte deutlich zurückgegangen. Vor allem junge Menschen zieht es den Analyseergebnissen zufolge in die Stadt, während der Altersdurchschnitt in den ländlichen Gebieten deutlich ansteigt. Die Herausforderung für Politik und Wirtschaft wird es künftig sein, zusätzlichen Wohnraum in den Ballungsgebieten zu schaffen und gleichzeitig ländliche Regionen attraktiver für junge Menschen und Familien zu gestalten, so das Fazit des Berichts. Quelle: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) © PhotoDune.net / elenathewise
  • Baubranche: Bautipp: Auf offizielle Bauabnahmen vor Ort bestehen!

    true
    Die Bauabnahme gehört zu den wichtigsten Meilensteinen und rechtlichen Schritten bei einem Bauprojekt. Denn ab diesem Zeitpunkt beginnt die Gewährleistungsfrist und Bauherren müssen Mängel selbst nachweisen. Dies gilt ebenso für Eigentumswohnungen, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. aktuell mit. Nach abgeschlossener Bauabnahme ist der Bauherr zudem für alle Versicherungen gegen Brand, Wasser- und Sturmschäden zuständig und trägt alle Risiken. Damit kein Mangel übersehen wird, raten die Bauexperten grundsätzlich zu einer formellen Bauabnahme mit einem offiziellen Termin direkt auf der Baustelle. Von schriftlichen Bauabnahmen sollten Bauherren in jedem Fall Abstand nehmen. Auch Wohnungseigentümer sollten ihr Bauprojekt einzeln abnehmen und neben einem Termin für ihr Sondereigentum auf einem separaten Abnahmetermin für das Gemeinschaftseigentum bestehen. Auf der sicheren Seite sind Häuslebauer, die einen unabhängigen Sachverständigen beauftragen, der sie durch den gesamten Bauprozess begleitet. Quelle Verband Privater Bauherren e.V. © Fotolia.de / roxcon
  • Energieeffizienz: Haus und Grund: Bleibt die Energieberatung unabhängig?

    true
    Eine neue Gesetzesänderung des Bundeswirtschaftsministeriums sieht vor, dass künftig auch Handwerker und Energieversorger staatlich geförderte Energieberatungen anbieten können. Aus Gründen der Unabhängigkeit wird die am 1. Dezember in Kraft tretende Richtlinie von Experten wie dem Eigentümerschutzverband Haus und Grund scharf kritisiert. Denn eine von Herstellern, Anbietern, Produkten und Vertrieb unabhängige Beratung sei von Handwerksbetrieben und Energieversorgern mit hohem wirtschaftlichen Interesse kaum zu erwarten, so die Kritik. Dies ist jedoch die Basis für eine objektive und nachhaltige Energiesanierung, für die jeder Energieberater bislang eine Selbsterklärung unterzeichnen muss. Nun scheint diese unabhängige Beratung in Frage zu stehen. Haus und Grund fordert vor diesem Hintergrund die neue Regierung auf, die Richtlinie wieder abzuschaffen. Ein kurzfristiger statistischer Erfolg dürfe nicht zu Lasten der Qualität der Beratung und damit der Verbraucher gehen, so die Experten. Quelle: Haus und Grund © PhotoDune.net / copperpipe
  • Mieten & Vermieten: Urteil: Betriebskostenabrechnung muss haushaltsnahe Dienstleistungen ausweisen

    true
    Haushaltsnahe Dienstleistungen wie beispielsweise Handwerkerrechnungen oder Hausmeisterservices können steuerlich geltend gemacht werden. Damit Mieter allerdings die Kosten als solche erkennen und ausweisen können, muss die Betriebskostenabrechnung laut aktuellem Urteil des Landesgerichts Berlin entsprechend aufgeschlüsselt werden (AZ 18 S 339/16). Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter geklagt, da er haushaltsnahe Dienstleistungen anteilig in seiner Steuerklärung ausweisen wollte. 2014 hatte sein Vermieter unter anderem Kosten für Frisch- und Schmutzwasser sowie sonstige Betriebskosten abgerechnet. Der Mieter forderte eine gesonderte Bescheinigung für die abzugsfähigen Kosten, da die vorgelegte Abrechnung nicht ausreichen würde. Das Gericht entschied nun aktuell, dass dem Mieter eine gesonderte Ausweisung der haushaltsnahen Dienstleistungen zusteht. Zwar muss keine separate Bescheinigung erstellt werden, doch muss die Betriebskostenabrechnung so gestaltet werden, dass die Beträge klar erkennbar sind. ©