Immobilien-News

Stets aktuell finden Sie auf dieser Seite aktuelle Nachrichten rund um die Themen Vermieten und Verkaufen.

  • Guter Rat: Hausratversicherung: Wer haftet wofür?

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    Wer eine Versicherung für sein Haus abschließt, hofft darauf, dass der Schaden niemals eintritt. Denn auch wenn augenscheinlich alle Risiken abgesichert sind, können sich gerichtliche Auseinandersetzungen jahrelang um die Frage drehen, welche Schäden wirklich abgedeckt sind. Um Hausbesitzern hierbei eine praktische Hilfestellung zu bieten, hat die LBS einen Ratgeber mit Beispielfällen erarbeitet. Der Ratgeber enthält neun Fälle von Einbruchsdiebstählen, Wasserschäden sowie Nachbarschaftshilfe. So wird beispielsweise ein Fall dokumentiert, bei dem eine Hausratversicherung ihre Entschädigungssumme bei Diebstahl auf bis zu 20.000 Euro beschränkt hatte. Im vorliegenden Fall entwendeten die Einbrecher jedoch teure Armbanduhren im Wert von 90.000 Euro. Mit einer Erstattung von 35.000 Euro erklärte die Versicherung, bereits kulant gewesen zu sein. Der Zivilsenat gab hierbei der Versicherung recht. In einem anderen Fall übernahm ein Eigentümer die Gartenbewässerung seines Nachbarn. Nachdem er vergessen hatte, die Wasserzufuhr abzudrehen, kam es zu einem erheblichen Schaden am Haus. Der Bundesgerichthof entschied jedoch, dass der Beklagte nicht für den Schaden aufkommen muss, da kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit festzustellen gewesen war. Weitere Informationen sind unter lbs.de erhältlich. Quelle: LBS © Fotolia.de / peshkova
  • Marktdaten: Wohnungsmarkt: Mietpreise steigen bundesweit um 4,5 Prozent

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    Die Mieten bei Neuverträgen sind im Jahr 2017 um 4,5 Prozent auf durchschnittlich 7,99 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR). Damit hat sich die Preisentwicklung nur gering abgeschwächt: Im Vorjahresvergleich waren die Mieten um 4,9 Prozent gestiegen. Besonders stark zogen die Mieten in den Metropolen Deutschlands wie München, Frankfurt am Main und Stuttgart an. Mit 16,65 Euro pro Quadratmeter führt die bayerische Hauptstadt jedoch die Liste der teuersten Mieten an. Frankfurt folgt mit 13,09 Euro und Stuttgart belegt mit 12,62 Euro den dritten Platz. Wer jedoch etwas außerhalb der beliebten Großstädte sucht, kann auf deutlich geringere Angebotsmieten zurückgreifen. In ländlichen Gegenden werden Wohnungen bereits für weniger als 4,50 Euro pro Quadratmeter inseriert. Quelle: BBSR © PhotoDune.net
  • Baubranche: Bautipp: Nachrüsten beim Altbau bedenken!

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    Wer ein Bestandsgebäude kauft, das bis zum 1. Februar 2002 noch bewohnt wurde, sollte sich innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Grundbucheintragung über seine Nachrüstpflichten informieren. Diese sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu finden, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit. Konkret bedeutet das für die neuen Eigentümer: Alle zugänglichen Warmwasserleitungen und die dazugehörigen Armaturen in ungeheizten Räumen müssen gedämmt werden. Auch die jeweils obersten Geschossdecken, die beheizten von unbeheiztem Raum trennt, müssen mit einer Dämmung versehen werden. Üblicherweise handelt es sich hierbei um die Decken zwischen Wohnraum und Dachbodengeschoss. Darüber hinaus müssen alle flüssig oder gasförmig befeuerten Heizkessel mit über 30 Jahren Betriebszeit ausgetauscht werden. Eine Ausnahme bilden Niedrigtemperatur- und Brennwertkessel. In der Regel finden Käufer einen Hinweis auf ihre Nachrüstpflichten im Energieausweis des Gebäudes. Die Nachrüstpflichten gelten darüber hinaus ebenfalls für Erben einer Immobilie. Quelle: VPB © PhotoDune.net
  • Energieeffizienz: Energiesanierung: Wärmedämmung und Brandschutz schließen sich nicht aus

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    Wie das Deutsche Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN) mitteilt, ist eine energetische Sanierung durchaus mit einem ausreichenden Brandschutz vereinbar. Nach mehreren Brandfällen im In- und Ausland war insbesondere die Verwendung von Polystrol im Gebäudebau und besonders bei Fassadendämmungen scharf kritisiert worden. Führende Brandexperten warnen jedoch anlässlich eines Treffens des DEN sowie der Führung der Feuerwehr Frankfurt / Main vor voreiligen Schlüssen. Bei den verwendeten Materialien sei vor allem die Geschwindigkeit des Abbrennens entscheidend – ein striktes Verbot von brennbaren Materialien durch falsch verstandenen Aktionismus sei nicht zielführend. Wichtig für Eigentümer sei, dass sich sowohl nicht brennbare als auch normal entflammbare Materialien für die Dämmung und den Bau von Gebäuden eignen - vorausgesetzt ein ausreichender Brandschutz ist Teil einer sorgfältigen Planung. So sollten beispielsweise nicht brennbare Materialien stets bei Hochhäusern und im Erdgeschoss zum Einsatz kommen. Quelle: DEN © Fotolia.de / mitifoto
  • Facility Management: Urteil: Eigentümer haftet bei Brand durch Handwerker

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    Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein Eigentümer für Schäden aufkommen muss, die in Folge von Reparaturarbeiten durch einen Handwerksbetrieb an seinem Haus verursacht wurden. Dies gilt ebenfalls für Schäden am Nachbarhaus (AZ V ZR 311/16). Im vorliegenden Fall hatten Hauseigentümer einen Dachdeckerbetrieb beauftragt, Reparaturen am Flachdach ihres Hauses durchzuführen. Bei den Heißklebearbeiten verursachte der Handwerker schuldhaft einen Brand, der das gesamte Haus zerstörte und ebenfalls das angebaute Nachbarhaus beschädigte. Anschließend forderte die Versicherung der Nachbarin von den Erben der inzwischen verstorbenen Eigentümer Ersatz, da der zur Zahlung verurteilte Dachdecker Insolvenz angemeldet hatte. Das Gericht entschied nun, dass die Erben der ehemaligen Eigentümer den Schaden ersetzen müssen. Der Versicherung stehe, so das Urteil, ein verschuldensunabhängiger nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch zu. © PhotoDune.net
  • Leben & Wohnen: Energiesparlampen: Nicht auf Billigware setzen!

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    Seit der Abschaffung der herkömmlichen Glühbirne sind Energiesparlampen in nahzu jedem Haushalt im Einsatz. Doch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt aktuell vor Billigst-Energiesparlampen, da diese einen zu hohen Quecksilberanteil vorweisen können. Die Warnung basiert auf einer aktuellen Laboruntersuchung, bei der sich 65 Überschreitungen des gesetzlich vorgeschriebenen Quecksilberwertes ergaben. Zwar sind die Lampen im Normalbetrieb ungefährlich, gehen sie jedoch zu Bruch, kann das gesundheitsschädliche Quecksilber freigesetzt werden. Die Ursache für die zahlreichen Überschreitungen sehen die Umweltexperten in kostensparenden und unpräzisen Produktionsverfahren der Hersteller. Dadurch gerate eine an sich klimaschonende Lichttechnologie in Verruf und sei nicht zielführend, so die DUH weiter. Da jedoch von Seiten der zuständigen Bundesländer sowie der betroffenen Hersteller keine Eigeninitiative festzustellen ist, plant die DUH weitere Untersuchungen, um die juristische Basis für eine rechtliche Verfolgung zu schaffen. Verbaucher sollten auf zertifzierte Produkte mit qualifizierten Herstellungsverfahren setzen. Quelle: DUH © PhotoDune.net
  • Baubranche: Baugenehmigungen sinken trotz Wohnungsnotstand

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    Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuell mitteilt, sind die Baugenehmigungen in Deutschland von Januar bis November 2017 weiter gesunken. Den Statistiken zufolge wurden insgesamt 313.658 Wohnungen genehmigt, rund 7,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei wird bezahlbarer Wohnraum insbesondere in den Großstädten dringend benötigt. Mit einem Minus von 42,8 Prozent sind die Genehmigungen für neue Wohnungen in Wohnheimen besonders stark gesunken. Doch auch Wohnungen in neuen Gebäuden mit einem Rückgang von 5,3 Prozent sowie Um- und Ausbaumaßnahmen mit minus 21 Prozent haben sich im Vorjahresvergleich erheblich verringert. Mehrfamilienhäuser verzeichneten dagegen mit 154.981 genehmigten Wohnungen nur einen leichten Rückgang. Immobilienverbände wie der Immobilienverband Deutschland (IVD) fordern von der Politik, schnell zu handeln und Bürokratie abzubauen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) warnt gleichzeitig vor weiteren Verteuerungen von Bau- und Mietkosten, wie sie derzeit durch eine Reform der Grundsteuer anvisiert wird. Nur wenn neue Anreize für Investoren geschaffen und Bauland leichter verfügbar gemacht wird, kann wieder mehr gebaut werden, so die Branchenexperten. Quelle: Destatis © PhotoDune.net
  • Baubranche: Bautipp: Energieberatung nur vom Fachmann!

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    Wie der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, sollten Bauherren bei einem Sanierungsprojekt auf die Wahl des Energieberaters achten. Denn bei diesem Begriff handelt es sich um keine geschützte Berufsbezeichnung und eine Beratung unterliegt keinen speziellen Auflagen. Wichtig ist laut den Bauexperten die Unabhängigkeit des Beraters. Denn profitiert der selbsternannte Experte von der anschließenden Umsetzung der Modernisierungsarbeiten, ist die Neutralität fraglich. Hinzu kommt, dass Ende 2017 auch solche Energieberater zur staatlich geförderten Energieberatung zugelassen wurden, die die Arbeiten später auch durchführen. Der Bauherr muss also genau prüfen, ob sein Berater das Projekt für sein Unternehmen akquiriert oder eine unabhängige Beratung vornimmt. Denn auch, wenn sie staatlich gefördert wird, werden die Maßnahmen nicht immer im Sinne des Eigentümers empfohlen. Quelle: VPB © PhotoDune.net
  • Energieeffizienz: Mieterstrom in der Praxis: Neuer Leitfaden für Eigentümer und Wohnungswirtschaft

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    Um Hauseigentümer und Unternehmen bei der Umstellung auf neue Mieterstrommodelle zu unterstützen, hat BSW Solar den neuen Leitfaden „Mieterstrom in der Praxis“ veröffentlicht. Vor allem die rechtlichen Hürden sollen mit Hilfe des Ratgebers leichter überwunden werden, teilt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW Solar) aktuell mit. Die Lieferung von Mieterstrom ist dem Verband zufolge ein attraktives Modell für Mieter, an den Vorzügen der Energiewende teilzuhaben und zwischen den verschiedenen Stromanbietern wählen können. Auf der anderen Seite bietet der Markt Hauseigentümern und Wohnungswirtschaftsunternehmen aufgrund der geringen laufenden Kosten eine stabile Rendite. Der neue Leitfaden "Mieterstrom in der Praxis" bietet neben den juristisch fundierten und verständlich aufbereiteten Fakten ebenfalls einen editierbaren Mustervertrag zur Lieferung von Solarstrom an Mieter/Letztverbraucher. Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten finden Interessierte unter www.solarwirtschaft.de. Quelle: BSW Solar © PhotoDune.net
  • Facility Management: Urteil: Leerstehende Immobilien sind nicht unbegrenzt steuerlich absetzbar

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    Für leerstehende Immobilien werden Vermietern Fristen gewährt, in denen sie diese weiter steuerlich absetzen können, obwohl sie nicht vermietet oder verpachtet sind. Denn trotz redlicher Bemühungen von Seiten des Vermieters kann es durchaus vorkommen, dass Gebäude beispielsweise aufgrund ihres Zustandes nicht vermietet werden können (AZ IX R 17 / 16). Im vorliegenden Fall musste ein Eigentümer seine Wohnungen über 10 Jahre lang leer stehen lassen. Der Gesamtzustand der Immobilie war so desolat, dass eine Vermietung trotz aller Bemühungen nicht möglich war. Die Versuche, innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft umfassende Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen, waren gescheitert. Das Finanzamt verweigerte schließlich die Anerkennung der geltend gemachten Werbekostenüberschüsse, da das Objekt nicht mehr betriebsbereit sei. Der Bundesfinanzhof stimmte nun dem Finanzgericht zu. Trotz seiner Mühen habe der Eigentümer seit nunmehr 10 Jahren keine Einigung erzielen können und ein Ende des Zustandes sei nicht in Sicht. Quelle: LBS © PhotoDune.net